Ortskernentwicklungskonzept

Einladung zur Abschlusspräsentation zum Ortskernentwicklungskonzept
Nach der erfolgreichen Bürgerbeteiligung möchten wir Ihnen nun die Ergebnisse in Form einer Abschlusspräsentation vorstellen.
Dazu laden wir Sie herzlich ein:
Montag, 01. Juni 2026
um 19:00 Uhr in Niemeyers Landgasthof und Pension, Stapel
Das beauftragte Gutachterbüro GEWOS/BIG Städtebau und die Gemeindevertretung Stapel freuen uns, Ihnen die gemeinsam erarbeiteten Ideen und Perspektiven für die Zukunft unserer Gemeinde präsentieren zu dürfen.
Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die sich engagiert eingebracht haben – offen, konstruktiv und mit Weitblick. Durch den gemeinsamen Austausch, das Entwickeln von Ideen und die Übernahme von Verantwortung ist ein wertvoller Beitrag für die Zukunft unserer Gemeinde entstanden.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Mit freundlichen Grüßen
Ihr / Euer Jörg Lundelius
Bürgermeister – Gemeinde Stapel
Einladung zur Abschlusspräsentation zum Ortskernentwicklungskonzept (PDF)
Gemeinde Stapel schreibt Ortskernentwicklungskonzept (OEK) fort – Einladung zum Bürgerforum am 2. März 2026
Wie soll sich Stapel in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Welche Stärken gilt es zu bewahren, wo besteht Handlungsbedarf und welche Ideen haben die Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft ihres Ortes? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Gemeinde Stapel und die Gutachterbüros GEWOS sowie BIG Städtebau erneut intensiv und laden alle Einwohnerinnen und Einwohner herzlich zu einem Bürgerforum am 2. März 2026 um 19:00 Uhr in Niemeyers Landgasthof & Pension (Hauptstraße 22, 25879 Stapel) ein.
Bereits im Jahr 2019 wurde ein Ortskernentwicklungskonzept in Stapel erarbeitet. Viele der damals entwickelten Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Schon damals zeigte sich: Die Zukunft Stapels kann nur zusammen gestaltet werden. Ein OEK ist ein gemeinsam erarbeitetes Konzept, das regelmäßig überprüft und an neue Bedingungen angepasst werden soll.
Im Rahmen des Bürgerforums wird zuerst eine aktualisierte Bestandsanalyse der Gemeinde Stapel vorgestellt. Was hat sich seit 2019 verändert? Welche Maßnahmen wurden bereits umgesetzt, wo haben sich neue ergeben?
Im Anschluss sind die Teilnehmenden eingeladen, sich aktiv einzubringen. Anhand von Themenfeldern werden Ideen gesammelt, diskutiert und weiterentwickelt – von Wohnen und Mobilität über Ortsbild und Infrastruktur bis zur Dorfgemeinschaft. Ziel ist es, konkrete Anregungen, Wünsche und Kritik von Seiten der Bürgerinnen und Bürgern aufzunehmen, die in das Ortskernentwicklungskonzept einfließen.
Die Gemeinde Stapel möchte ausdrücklich alle Altersgruppen ansprechen – ob jung oder alt, alteingesessen oder neu zugezogen. Jede Perspektive zählt, denn die Ortsentwicklung lebt vom Engagement und dem Wissen der Menschen vor Ort.
Zur Vorbereitung auf das Bürgerforum können sich Interessierte bereits im Vorfeld Gedanken zu folgenden Fragen machen:
- Was macht Stapel für mich lebenswert?
- Wo sehe ich den größten Handlungsbedarf für die Zukunft Stapels?
- Welche konkrete Idee oder Veränderung wünsche ich mir für Stapel in den nächsten Jahren?
Die Gemeinde sowie das Expertenteam GEWOS/BIG Städtebau freuen sich auf eine rege Beteiligung und einen konstruktiven Austausch über die Zukunft Stapels.
Ihr / Euer
Jörg Lundelius
Bürgermeister – Gemeinde Stapel
Einladung zum Bürgerforum (PDF)
Stapel 2030 – Gemeinsam die Weichen für die Zukunft stellen
Mit einem Auftaktgespräch am 12. März 2019 startete die Gemeinde Stapel mit der Erarbeitung ihres Ortsentwicklungskonzeptes. Zuvor hatte die Gemeindevertretung einstimmig die Erstellung eines solchen langfristigen Handlungsleitfadens für die Politik und für die Einwohner beschlossen. Mit der Umsetzung des Ortsentwicklungskonzeptes ist das Hamburger Büro inspektour beauftragt worden, welches bereits zahlreiche Ortsentwicklungskonzepte in Schleswig-Holstein begleiten durfte.
Am Anfang des Entwicklungskonzeptes für Stapel stand eine umfangreiche Bestandsaufnahme in allen Bereichen des Dorflebens. „Besonders die Themen Wohnen, Nahversorgung, Dorfgemeinschaft, Mobilität sowie Wirtschaft und Tourismus sind genau zu untersuchen. Hier möchten wir uns nachhaltig und positiv für die Zukunft aufstellen“, so Bürgermeister Rahn.
Auf Basis der Bestandsanalyse wurden Handlungsfelder, Ziele und ganz konkrete Projekte abgeleitet. Diese sollen die Attraktivität der Gemeinde Stapel für ihre Einwohner, die ansässige Wirtschaft als auch für Gäste verbessern. Im Ergebnis erhielt Stapel einen „Fahrplan“ für die künftige Entwicklung. Am 15. August 2019 hat die Gemeindevertretung das Ortsentwicklungskonzept für die Gemeinde Stapel beschlossen.
Hier können Sie das Ortsentwicklungskonzept herunterladen.
Auf dem Weg in die Zukunft – Gemeinde Stapel stellt sich auf
(© Text: Markus Süphke/Stapelholm-Kurier, Grafiken: inspektour GmbH)
Im Mittelpunkt der letzten Sitzung der Gemeindevertretung stand ein Vortrag durch Frau Katrin Kotschner von der inspektour GmbH zum Ortsentwicklungskonzept (OEK), das unter guter Beteiligung der Einwohner für die Gemeinde entwickelt wurde. Die Gemeinde wird für das Vorhaben eine Zuwendung von 75 % der zuwendungsfähigen Kosten aus Mittel des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)“ erhalten. „Das OEK ist eine Handlungsempfehlung, im übertragenen Sinne ein Fahrplan, für die Ortsentwicklung in den nächsten 15 Jahren,“ sagte Frau Kotschner. „Wir beantworten damit die Frage: Wie muss Stapel sich aufstellen, damit die Zukunftssicherung gewährleistet bleibt.“ Aus einer Situationsanalyse wurden noch vorhandene Defizite und Wünsche für Verbesserungen aufgezeigt. Sechs Handlungsfelder wurden abgeleitet (blaue Kästen):
In diesen Feldern werden Einzelmaßnahmen als sogenannten Schlüsselprojekten konkretisiert. „Wir wollten eine langfristige Handlungsrichtlinie für Politik und Bevölkerung,“ zieht Bürgermeister Rainer Rahn sein Fazit: „Jetzt müssen wir nach und nach die empfohlenen Einzelmaßnahmen nur noch gemeinsam umsetzen.“ Das touristische Angebot im Ortsteil Süderstapel und die vorhandenen Angebote zur Nahversorgung in beiden Ortsteilen sollen zumindest gehalten, nach Möglichkeit verbessert werden. Die Möglichkeiten für wirtschaftliche Aktivitäten und das Zusammenwachsen der Ortsteile durch die Weiterentwicklung des schon vorhandenen Zentrums zwischen den Ortsteilen sollen gefördert werden. Alle wichtigen Schlüsselprojekte wurden mit einer Priorität versehen.


