{"id":8,"date":"2018-09-12T15:10:11","date_gmt":"2018-09-12T13:10:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/?page_id=8"},"modified":"2023-12-03T14:21:00","modified_gmt":"2023-12-03T13:21:00","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte \/ Pers\u00f6nlichkeiten \/ Publikationen"},"content":{"rendered":"<hr \/>\n<p>Am 1. M\u00e4rz 2018 haben sich die vormals selbstst\u00e4ndigen D\u00f6rfer Norderstapel und S\u00fcderstapel zur Gemeinde Stapel zusammengeschlossen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MG_8822.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-764\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MG_8822-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MG_8822-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MG_8822-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MG_8822-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MG_8822-1140x760.jpg 1140w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/MG_8822.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Der Ferienort Stapel liegt im Herzen Schleswig-Holsteins, dort, wo die Fl\u00fcsse Eider, Treene und Sorge die Landschaft Stapelholm umschlie\u00dfen. Die Landschaft wurde von mehreren Eiszeiten gestaltet. Der hohe Geestrand, auf dem Stapel liegt, ist ein \u00dcberbleibsel der letzten Eiszeit.<\/p>\n<p>Im Jahre 1260 erstmals urkundlich erw\u00e4hnt, erlebten die Landschaft Stapelholm und die D\u00f6rfer Norder- und S\u00fcderstapel eine wechselhafte Geschichte. Steinzeitliche Funde belegen, dass bereits in vorgeschichtlicher Zeit Menschen die bewaldeten H\u00f6henz\u00fcge unserer Landschaft durchstreiften. Unter den Angriffen der benachbarten Dithmarscher vom anderen Eiderufer hatte die Bev\u00f6lkerung im Mittelalter sehr zu leiden. Kamen die kriegerischen Nachbarn im Winter \u00fcber den Fluss, suchten die S\u00fcderstapler in ihrer Wehrkirche Schutz. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche niedergebrannt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2279.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-763 alignright\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2279-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2279-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2279-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_2279.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das Gotteshaus weist noch heute Spuren der kriegerischen Vergangenheit auf. Die T\u00fcren lassen sich mit schweren Balken verschlie\u00dfen. Der m\u00e4chtige Turm mit seinen zweieinhalb Meter dicken Feldsteinmauern bot den Einwohnern Zuflucht. Aber nat\u00fcrlich lie\u00dfen sich die Stapelholmer die \u00dcbergriffe nicht gefallen. Auch sie fielen in Dithmarschen ein. Eine Glocke im Dachreiter der <strong>St. Katharinenkirche<\/strong> soll noch aus Dithmarschen stammen.<\/p>\n<p>Im Inneren ist die S\u00fcderstapler Kirche mit dem Altar und der Kanzel ein Kleinod aus der Sp\u00e4trenaissance. In den vergangenen Jahren wurden gro\u00dfe Anstrengungen unternommen, um die Kirche und ihre Ausstattung zu restaurieren. Von dem besteigbaren Turm hat man einen wunderbaren Blick.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BauernhausOhlsen_2.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-802\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BauernhausOhlsen_2-300x170.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BauernhausOhlsen_2-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BauernhausOhlsen_2-768x435.jpg 768w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/BauernhausOhlsen_2.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das Ortsbild von S\u00fcderstapel pr\u00e4gen noch heute reetgedeckte Bauernh\u00e4user (ca. 50), wobei sich das <strong>Ohlsenhaus<\/strong> (erbaut ca. 1703) als besonderes Schmuckst\u00fcck hervorhebt. Mit seinem prachtvollen Fachwerkgiebel ist es ein beliebtes Fotomotiv. Seit einigen Jahren ist es im Besitz der Gemeinde Stapel, die dort im Sommer zu regelm\u00e4\u00dfigen Lesungen bekannter Autoren einl\u00e4dt. Im Westerort findet sich manch malerischer Winkel zwischen reetgedeckten H\u00e4usern. Die f\u00fcr Stapelholm typische <strong>Bauernglocke<\/strong> steht im Ortskern. Bei Gefahr wie Sturmfluten oder Feuersbr\u00fcnsten alarmierte sie die Bev\u00f6lkerung. An die Geschichte des Ortes erinnern auch einige Geb\u00e4ude rund um den Marktplatz. Hier fanden vermutlich in fr\u00fcheren Zeiten die Gerichtstage unter freiem Himmel statt. Ein Hochgericht mit einem Galgenberg gab es im Norden des Dorfes. Sp\u00e4ter stand ein Gef\u00e4ngnis im Ort. In der N\u00e4he des Marktplatzes steht ein Ensemble von ca. 200j\u00e4hrigen Geb\u00e4uden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_3052.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-3\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-762 alignright\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_3052-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_3052-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_3052-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/IMG_3052.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die S\u00fcderstapler <strong>Apotheke<\/strong> wurde zun\u00e4chst (1810) als Filiale von Friedrichstadt eingerichtet, bis sie 1844 vom d\u00e4nischen K\u00f6nig privilegiert wurde und selbst\u00e4ndig als Stapelholmer Apotheke betrieben werden konnte. Hier wohnte auch der Arzt, der die ganze Landschaft Stapelholm zu betreuen hatte. Im westlich angebauten Teil war bis 1867 eine Landschreiberei eingerichtet. Hier residierte der Landvogt, der als oberster Verwalter, Deichgraf und Richter fast wie ein kleiner F\u00fcrst \u00fcber Stapelholm herrschte. Eine Tafel erinnert an Christoph von Tiedemann, der sp\u00e4ter unter Bismarck Chef der Reichskanzlei in Berlin wurde.<\/p>\n<p>In S\u00fcderstapel gab es eine Zollstation f\u00fcr die Waren, die auf der Eider transportiert wurden. Zu Zeiten des Eiderkanals im 18. und 19. Jahrhundert war der Fluss eine viel befahrene Wasserstra\u00dfe. Eine F\u00e4hre verband Stapelholm mit dem gegen\u00fcberliegenden Dithmarschen.<\/p>\n<p>Zweimal j\u00e4hrlich fand in S\u00fcderstapel der Stapler Markt statt. Neben Hornvieh und Pferden kamen auch viele H\u00e4ndler und Schausteller in den Ort, die den Krammarkt beschickten. Dieser Markt war weithin bekannt. Um 1830 besuchte der Dichter Theodor Storm den Markt und beschrieb das \u201cfrivole Leben\u201d im Dorf w\u00e4hrend dieses Marktes. Vor einigen Jahren ist dieser Markt wiederbelebt worden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Bauernglocke-IMG_3475-2.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-4\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-803\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Bauernglocke-IMG_3475-2-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a>Norderstapel wird in alten Chroniken als Tochterdorf von S\u00fcderstapel bezeichnet. Die Namensgebung des 1462 erstmals urkundlich erw\u00e4hnten Ortes l\u00e4sst sich leicht erkl\u00e4ren. Stapel nannte man nur das nahe gelegene Kirchdorf, das auch Gerichtsort f\u00fcr Stapelholm war, denn &#8222;Stapel&#8220; bedeutet &#8222;Gerichtss\u00e4ule&#8220;. Der Ortsname Norderstapel beschreibt die Lage des Dorfes n\u00f6rdlich von Stapel.<\/p>\n<p>Der urspr\u00fcngliche Ortskern von Norderstapel ist heute auf den ersten Blick nur noch schwer auszumachen. Die Hauptstra\u00dfe als Hauptverbindung \u00fcber den von Wohlde bis nach Seeth sich hinziehenden Geestr\u00fccken (Holm) ber\u00fchrt den urspr\u00fcnglichen Ort auf s\u00fcdlicher Seite. Der alte Ortskern lag n\u00f6rdlich davon am Geestrand zur Treenemarsch hin. Im Mittelalter floss die Treene dicht an Norderstapel vorbei. Dort befand sich ein Hafen, der sogenannte Epenhafen, sodass sich der Ort zu seiner Entstehungszeit wohl eher zur Treene hin orientierte, die bis in das 17. Jahrhundert einen wichtige Verkehrsverbindung zwischen Nord- und Ostsee bildete.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Reethaus-P1000951.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-5\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-801 alignright\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Reethaus-P1000951-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Reethaus-P1000951-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Reethaus-P1000951-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Reethaus-P1000951.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das Ortsbild ist auch hier gepr\u00e4gt durch reetgedeckte Bauernh\u00f6fe. Ein besonderes Juwel ist das <strong>Bauernhaus J\u00f6ns<\/strong> in der Schulstra\u00dfe &#8211; eines der \u00e4ltesten Geb\u00e4ude in Stapelholm aus dem 16.&nbsp;Jahrhundert. Ein weiteres Ensemble von denkmalgesch\u00fctzten Fachhallen- und Querdielenh\u00e4usern befindet sich in der Kleinen Stra\u00dfe. In der Ortsmitte von Norderstapel steht die 1773 errichtete Bauernglocke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Pers\u00f6nlichkeiten aus Stapel<\/h3>\n<p>(Quellen und Links: wikipedia.de \/ deutsche-biographie.de \/ Landesarchiv SH \/ Bauernglocke, Heft 59)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Johann_Adrian_Bolten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Johann Adrian Bolten<\/a> (1742\u20131807), lutherischer Theologe, Historiker, Schriftsteller und Bibel\u00fcbersetzer<\/p>\n<p>Johann Joachim Gottfried Lesser (1771\u20131833), Rittmeister, Oberst im d\u00e4nischen Generalstab, Postmeister in Kiel<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Adolf_von_Tiedemann\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Adolf von Tiedemann<\/a> (1865\u20131915), Offizier und Kolonialist<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deutsche-biographie.de\/sfz59708.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hinrich Medau<\/a> (1890\u20131974), Gymnastiklehrer, Gr\u00fcnder der Medau-Schule auf Schloss Hohenfels in Coburg<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Joachim_von_der_Lieth\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Joachim von der Lieth<\/a><b> <\/b>(1904\u20131947), deutscher Landwirt und Politiker (SPD)<\/p>\n<p>Detlef Dau-Schmidt (1925), Rektor in Preetz und Heimatforscher<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Manfred_Jessen-Klingenberg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Manfred Jessen-Klingenberg<\/a> (1933\u20132009), Landeshistoriker, Lehrer und Hochschullehrer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"literatur\">Publikationen \u00fcber Stapel<\/h3>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-2.png\" data-rel=\"lightbox-image-6\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-746\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-2-175x300.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"258\" srcset=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-2-175x300.png 175w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-2.png 233w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.landschaft-stapelholm.de\/stapelholm\/buecher-kalender-spiele\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stapelholmer BaukulTour<\/a><\/strong><br \/>\nAutor: J\u00f6rg Ewersen<br \/>\n(erh\u00e4ltlich beim F\u00f6rderverein Landschaft Stapelholm e.V.)<br \/>\n<br class=\"clear\" \/><br \/>\n<br class=\"clear\" \/>\n<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-1.png\" data-rel=\"lightbox-image-7\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-745 alignleft\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-1-166x300.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"271\" srcset=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-1-166x300.png 166w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-1.png 233w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><br \/>\n<\/a><strong><a href=\"https:\/\/www.landschaft-stapelholm.de\/stapelholm\/buecher-kalender-spiele\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Radwanderkarte &#8222;Landschaft Stapelholm&#8220;<\/a><\/strong><br \/>\n(erh\u00e4ltlich beim F\u00f6rderverein Landschaft Stapelholm e.V.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image.png\" data-rel=\"lightbox-image-8\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-744 alignleft\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-209x300.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-209x300.png 209w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image.png 697w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><br \/>\nGeschichte der Wasserleitungsgenossenschaft e.G. S\u00fcderstapel<br \/>\nAutor: Bernd Vorpahl<br \/>\n(erh\u00e4ltlich bei der <strong><a href=\"mailto:wasser.suederstapel@t-online.de\">Wasserleitungsgenossenschaft<\/a><\/strong>,\u00a0Tel. 04883 539)<br \/>\n<br class=\"clear\" \/>\n<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-3.png\" data-rel=\"lightbox-image-9\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-747\" src=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-3-213x300.png\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-3-213x300.png 213w, https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/image-3.png 726w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><br \/>\n<\/a><strong>DVD &#8222;Heimatfest 2015&#8220;<\/strong><br \/>\nAutor: Hanno Hart<br \/>\n(erh\u00e4ltlich bei <a href=\"mailto:gabikob@t-online.de\">Gabriele Kob<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 1. M\u00e4rz 2018 haben sich die vormals selbstst\u00e4ndigen D\u00f6rfer Norderstapel und S\u00fcderstapel zur Gemeinde Stapel zusammengeschlossen. Der Ferienort Stapel liegt im Herzen Schleswig-Holsteins, dort, wo die Fl\u00fcsse Eider, Treene und Sorge die Landschaft Stapelholm umschlie\u00dfen. Die Landschaft wurde von mehreren Eiszeiten gestaltet. Der hohe Geestrand, auf dem Stapel liegt, ist ein \u00dcberbleibsel der letzten Eiszeit. Im Jahre 1260 erstmals urkundlich erw\u00e4hnt, erlebten die Landschaft Stapelholm und die D\u00f6rfer Norder- und S\u00fcderstapel eine wechselhafte Geschichte. Steinzeitliche Funde belegen, dass bereits in vorgeschichtlicher Zeit Menschen die bewaldeten H\u00f6henz\u00fcge unserer Landschaft durchstreiften. Unter den Angriffen der benachbarten Dithmarscher vom anderen Eiderufer hatte die Bev\u00f6lkerung im Mittelalter sehr zu leiden. Kamen die kriegerischen Nachbarn im Winter \u00fcber den Fluss, suchten die S\u00fcderstapler in ihrer Wehrkirche Schutz. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche niedergebrannt. Das Gotteshaus weist noch heute Spuren der kriegerischen Vergangenheit auf. Die T\u00fcren lassen sich mit schweren Balken verschlie\u00dfen. Der m\u00e4chtige Turm mit seinen zweieinhalb Meter dicken Feldsteinmauern bot den Einwohnern Zuflucht. Aber nat\u00fcrlich lie\u00dfen sich die Stapelholmer die \u00dcbergriffe nicht gefallen. Auch sie fielen in Dithmarschen ein. Eine Glocke im Dachreiter der St. Katharinenkirche soll noch aus Dithmarschen stammen. Im Inneren ist die S\u00fcderstapler Kirche mit dem Altar und der Kanzel ein Kleinod aus der Sp\u00e4trenaissance. In den vergangenen Jahren wurden gro\u00dfe Anstrengungen unternommen, um die Kirche und ihre Ausstattung zu restaurieren. Von dem besteigbaren Turm hat man einen wunderbaren Blick. Das Ortsbild von S\u00fcderstapel pr\u00e4gen noch heute reetgedeckte Bauernh\u00e4user (ca. 50), wobei sich das Ohlsenhaus (erbaut ca. 1703) als besonderes Schmuckst\u00fcck hervorhebt. Mit seinem prachtvollen Fachwerkgiebel ist es ein beliebtes Fotomotiv. Seit einigen Jahren ist es im Besitz der Gemeinde Stapel, die dort im Sommer zu regelm\u00e4\u00dfigen Lesungen bekannter Autoren einl\u00e4dt. Im Westerort findet sich manch malerischer Winkel zwischen reetgedeckten H\u00e4usern. Die f\u00fcr Stapelholm typische Bauernglocke steht im Ortskern. Bei Gefahr wie Sturmfluten oder Feuersbr\u00fcnsten alarmierte sie die Bev\u00f6lkerung. An die Geschichte des Ortes erinnern auch einige Geb\u00e4ude rund um den Marktplatz. Hier fanden vermutlich in fr\u00fcheren Zeiten die Gerichtstage unter freiem Himmel statt. Ein Hochgericht mit einem Galgenberg gab es im Norden des Dorfes. Sp\u00e4ter stand ein Gef\u00e4ngnis im Ort. In der N\u00e4he des Marktplatzes steht ein Ensemble von ca. 200j\u00e4hrigen Geb\u00e4uden. Die S\u00fcderstapler Apotheke wurde zun\u00e4chst (1810) als Filiale von Friedrichstadt eingerichtet, bis sie 1844 vom d\u00e4nischen K\u00f6nig privilegiert wurde und selbst\u00e4ndig als Stapelholmer Apotheke betrieben werden konnte. Hier wohnte auch der Arzt, der die ganze Landschaft Stapelholm zu betreuen hatte. Im westlich angebauten Teil war bis 1867 eine Landschreiberei eingerichtet. Hier residierte der Landvogt, der als oberster Verwalter, Deichgraf und Richter fast wie ein kleiner F\u00fcrst \u00fcber Stapelholm herrschte. Eine Tafel erinnert an Christoph von Tiedemann, der sp\u00e4ter unter Bismarck Chef der Reichskanzlei in Berlin wurde. In S\u00fcderstapel gab es eine Zollstation f\u00fcr die Waren, die auf der Eider transportiert wurden. Zu Zeiten des Eiderkanals im 18. und 19. Jahrhundert war der Fluss eine viel befahrene Wasserstra\u00dfe. Eine F\u00e4hre verband Stapelholm mit dem gegen\u00fcberliegenden Dithmarschen. Zweimal j\u00e4hrlich fand in S\u00fcderstapel der Stapler Markt statt. Neben Hornvieh und Pferden kamen auch viele H\u00e4ndler und Schausteller in den Ort, die den Krammarkt beschickten. Dieser Markt war weithin bekannt. Um 1830 besuchte der Dichter Theodor Storm den Markt und beschrieb das \u201cfrivole Leben\u201d im Dorf w\u00e4hrend dieses Marktes. Vor einigen Jahren ist dieser Markt wiederbelebt worden. Norderstapel wird in alten Chroniken als Tochterdorf von S\u00fcderstapel bezeichnet. Die Namensgebung des 1462 erstmals urkundlich erw\u00e4hnten Ortes l\u00e4sst sich leicht erkl\u00e4ren. Stapel nannte man nur das nahe gelegene Kirchdorf, das auch Gerichtsort f\u00fcr Stapelholm war, denn &#8222;Stapel&#8220; bedeutet &#8222;Gerichtss\u00e4ule&#8220;. Der Ortsname Norderstapel beschreibt die Lage des Dorfes n\u00f6rdlich von Stapel. Der urspr\u00fcngliche Ortskern von Norderstapel ist heute auf den ersten Blick nur noch schwer auszumachen. Die Hauptstra\u00dfe als Hauptverbindung \u00fcber den von Wohlde bis nach Seeth sich hinziehenden Geestr\u00fccken (Holm) ber\u00fchrt den urspr\u00fcnglichen Ort auf s\u00fcdlicher Seite. Der alte Ortskern lag n\u00f6rdlich davon am Geestrand zur Treenemarsch hin. Im Mittelalter floss die Treene dicht an Norderstapel vorbei. Dort befand sich ein Hafen, der sogenannte Epenhafen, sodass sich der Ort zu seiner Entstehungszeit wohl eher zur Treene hin orientierte, die bis in das 17. Jahrhundert einen wichtige Verkehrsverbindung zwischen Nord- und Ostsee bildete. Das Ortsbild ist auch hier gepr\u00e4gt durch reetgedeckte Bauernh\u00f6fe. Ein besonderes Juwel ist das Bauernhaus J\u00f6ns in der Schulstra\u00dfe &#8211; eines der \u00e4ltesten Geb\u00e4ude in Stapelholm aus dem 16.&nbsp;Jahrhundert. Ein weiteres Ensemble von denkmalgesch\u00fctzten Fachhallen- und Querdielenh\u00e4usern befindet sich in der Kleinen Stra\u00dfe. In der Ortsmitte von Norderstapel steht die 1773 errichtete Bauernglocke. &nbsp; Pers\u00f6nlichkeiten aus Stapel (Quellen und Links: wikipedia.de \/ deutsche-biographie.de \/ Landesarchiv SH \/ Bauernglocke, Heft 59) Johann Adrian Bolten (1742\u20131807), lutherischer Theologe, Historiker, Schriftsteller und Bibel\u00fcbersetzer Johann Joachim Gottfried Lesser (1771\u20131833), Rittmeister, Oberst im d\u00e4nischen Generalstab, Postmeister in Kiel Adolf von Tiedemann (1865\u20131915), Offizier und Kolonialist Hinrich Medau (1890\u20131974), Gymnastiklehrer, Gr\u00fcnder der Medau-Schule auf Schloss Hohenfels in Coburg Joachim von der Lieth (1904\u20131947), deutscher Landwirt und Politiker (SPD) Detlef Dau-Schmidt (1925), Rektor in Preetz und Heimatforscher Manfred Jessen-Klingenberg (1933\u20132009), Landeshistoriker, Lehrer und Hochschullehrer &nbsp; Publikationen \u00fcber Stapel Stapelholmer BaukulTour Autor: J\u00f6rg Ewersen (erh\u00e4ltlich beim F\u00f6rderverein Landschaft Stapelholm e.V.) &nbsp; &nbsp; &nbsp; Radwanderkarte &#8222;Landschaft Stapelholm&#8220; (erh\u00e4ltlich beim F\u00f6rderverein Landschaft Stapelholm e.V.) &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Geschichte der Wasserleitungsgenossenschaft e.G. S\u00fcderstapel Autor: Bernd Vorpahl (erh\u00e4ltlich bei der Wasserleitungsgenossenschaft,\u00a0Tel. 04883 539) &nbsp; &nbsp; &nbsp; DVD &#8222;Heimatfest 2015&#8220; Autor: Hanno Hart (erh\u00e4ltlich bei Gabriele Kob)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-8","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7564,"href":"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8\/revisions\/7564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gemeinde-stapel.de\/stapel\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}